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Küche und Essen

Manche Alzheimer-Demenz-Kranke entwickeln beim Essen zum Teil eigentümlich anmutende Gewohnheiten. Sie verlieren Ihren Appetit oder vergessen, dass sie bereits gegessen haben. Außerdem bereitet einigen Patienten die Handhabung von Messer und Gabel Schwierigkeiten. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium verlieren sie unter Umständen überhaupt den Sinn dafür, wie ein Besteck zu verwenden ist.

Die Küche kann für Alzheimer-Demenz-Kranke einige Gefahren bergen. Das soll aber nicht bedeuten, dass die Küche zu einem Bereich gemacht werden sollte, zu dem sie keinen Zutritt haben. Vielmehr kann das Kochen eine Tätigkeit sein, an der ein Alzheimer-Demenz-Patient und sein Betreuer gemeinsam Spaß und Freude finden. Die folgenden Ideen sollen Ihnen zeigen, wie die Küche zu einem für Alzheimer-Demenz-Kranke sicheren Raum umgestaltet werden kann.
  •  Verwenden Sie einen elektrischen Wasserkocher mit automatischer Abschaltung. Damit können etwaige Gefahren vermieden werden, die dadurch entstehen, dass man auf den eingeschalteten Wasserkocher vergisst.

  •  An Gasherden oder Gasöfen sollte ein Abschaltventil installiert werden, damit sie nicht eingeschaltet bleiben, wenn sie länger unbeaufsichtigt sind.

  •  Achten Sie darauf, dass immer ein kleiner Handfeuerlöscher in der Küche bereit steht.

  •  Sperren Sie scharfe Gegenstände wie Messer immer weg.

  •  Achten Sie darauf, dass das Essen nicht zu heiß ist. Ein Demenz-Kranker ist eventuell nicht mehr in der Lage, die Temperatur der Speisen, die er isst oder kocht, abzuschätzen. Es besteht daher größere Verbrennungsgefahr.

  •  Wenn der Patient mit dem Essen Schwierigkeiten hat, können rutschfeste Unterlagen auf dem Tisch, ein Plastiktischtuch und eine Schüssel anstelle eines Tellers verwendet werden.

  •  Falls die Verwendung von Essbesteck problematisch wird, kann man als Alternative auch auf Speisen umsteigen, die mit den Fingern gegessen werden können.

  •  Falls der Patient Appetitmangel zeigt, können mehrere kleine Mahlzeiten oder Imbisse pro Tag verlockender sein als zwei oder drei größere Mahlzeiten.



    Quelle: (aus der Broschüre: „Alzheimer-Demenz - Hilfe bei Betreuung und Pflege“ erhältlich bei Lundbeck Austria GmbH, Dresdnerstraße 82, 1200 Wien, Fax: 01/331 07-56)




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