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Kleidung
Bei Menschen mit Alzheimer-Demenz können die Kleiderwahl und das Anziehen zu einem Problem werden. Dabei spielen nicht nur körperliche Schwierigkeiten eine Rolle. Patienten können auch allmählich das Verständnis für passende oder geeignete Kleidung verlieren oder dafür, in welcher Reihenfolge Kleidungsstücke angezogen werden.
Hier finden Sie einige Tipps, wie sich das Ankleiden sowohl für Patienten als auch für betreuende Angehörige einfacher und angenehmer gestalten lässt:
Wählen Sie Kleidungsstücke mit großem Halsausschnitt, mit großen Verschlüssen bzw. ohne Verschluss, um so das Anziehen einfacher zu gestalten.
Wählen Sie Kleidungsstücke mit Reißverschlüssen anstelle von Knöpfen.
Soweit dies möglich ist, kann es helfen, Klettverschlüsse an bestehenden Kleidungsstücken anzubringen, damit sich diese einfacher schließen lassen.
Slipper oder Schuhe mit Klettverschlüssen sind einfacher anzuziehen als Schuhe mit Schuhbändern.
Wählen Sie Schuhe mit rutschfester Gummisohle, da sie für Personen, die unsicher auf den Beinen sind, besser geeignet sind.
Versehen Sie Laden mit Etiketten, Namen oder Abbildungen der Kleidungsstücke, die sich in der jeweiligen Lade befinden.
Legen Sie die Kleidungsstücke in der Reihenfolge auf, in der sie angezogen werden sollten, oder reichen Sie dem Patienten die Kleidungsstücke einzeln, eines nach dem anderen.
Manche Patienten mit Alzheimer-Demenz leiden an Inkontinenz, also an einer Blasenschwäche. Dafür gibt es Hilfsmittel wie z.B. spezielle Betttücher, Unterwäsche oder Einlagen, die bei Inkontinenzproblemen helfen. Außerdem sollte dieses Symptom unbedingt mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.
Quelle: "Alzheimer-Demenz – Hilfe bei Betreuung und Pflege" (Die Broschüre ist erhältlich bei Lundbeck Austria GmbH, Dresdnerstraße 82, 1200 Wien, Fax: 01/331 07-56)
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