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Badezimmer und Körperpflege
Die Benutzung des Badezimmers kann für einen Menschen mit Alzheimer-Demenz zunehmend schwieriger werden. Abgesehen von den rein körperlichen Problemen wird der Patient unter Umständen nicht mehr die Notwendigkeit verspüren, sich zu waschen und zu pflegen. Man wird den Patienten daher zum Baden ermutigen. In solchen Fällen ist es hilfreich, die Gewohnheiten des Patienten genau zu kennen. Möglicherweise fühlt sich der Patient unter der Dusche wohler als in der Badewanne (oder umgekehrt).
Hier finden Sie einige praktische Tipps für das Badezimmer und die Körperpflege:
Der Patient hat möglicherweise eine bevorzugte Tageszeit für die Körperpflege. Er kann die Körperpflege auch mit der Vorbereitung für einen Ausflug oder einen bevorstehenden Besuch von Gästen in Verbindung bringen.
Für Personen mit körperlichen Problemen gibt es eine Reihe von Hilfsmitteln, welche die Körperpflege im Badezimmer erleichtern. Dazu zählen etwa Handläufe, erhöhte WC-Sitze, rutschfeste Matten in Badewanne bzw. Dusche und Sitze, die in der Dusche oder der Badewanne verwendet werden können.
Achten Sie darauf, dass die Badezimmertür auch von außen aufgesperrt werden kann bzw. das Schloss überhaupt entfernt wird, damit sich der Patient nicht einsperren kann.
Stellen Sie den Thermostat eines eventuell vorhandenen Heißwasserboilers so ein, dass sich der Patient nicht mit Heißwasser verbrühen kann. Alzheimer-Demenz-Kranke haben unter Umständen Schwierigkeiten bei der Beurteilung der richtigen Temperatur.
Quelle: "Alzheimer-Demenz – Hilfe bei Betreuung und Pflege" (Die Broschüre ist erhältlich bei Lundbeck Austria GmbH, Dresdnerstraße 82, 1200 Wien, Fax: 01/331 07-56)
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