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Häufig gestellte Fragen von Betroffenen:

Kann man Alzheimer-Demenz heilen?

Derzeit gibt es noch keine Medikamente, durch deren Einsatz man Alzheimer-Demenz heilen kann. Der Verlauf kann allerdings um bis zu fünf Jahre verzögert werden. Je früher mit einer adäquaten Therapie begonnen wird, desto besser wirkt die Behandlung und desto mehr Lebensqualität und Lebenszeit kann dem Erkrankten geschenkt werden.

Wie schnell schreitet die Krankheit voran?

Die Erkrankung an Alzheimer-Demenz verläuft unterschiedlich schnell. Intensität und Art der Beschwerden sind abhängig vom betroffenen Hirnareal, aber auch von der Vorbildung, der körperlichen Verfassung und den Lebensumständen des Patienten. Bei allen Erkrankten schreitet der geistige Abbau jedoch stetig voran, anfangs langsam, später etwas schneller. Werden erste Beeinträchtigungen bemerkt, liegt der Beginn der Gehirnveränderungen meist schon Jahre zurück.

Wie hoch ist die Lebenserwartung nach der Diagnose?

Man kann darauf keine genaue Antwort geben. Durchschnittlich etwa neun Jahre ab dem Erstsymptom – es gibt aber auch Patienten, die kürzer oder viel länger (bis zu 20 Jahre) leben.

Was kann ich tun, um die Krankheit aufzuhalten?

Regelmäßiges Training – sowohl geistiges als auch körperliches – wirkt sich positiv auf den Krankheitsverlauf aus.

Wie kann ich Wichtiges rechtzeitig regeln?

Es ist eine gute Entscheidung, sich selbst und frühzeitig um die Regelung der eigenen Angelegenheiten zu kümmern. Überlegen Sie sich, wie Ihre Zukunft aussehen soll und besprechen Sie dieses Thema mit Ihren Verwandten, Freunden und Ärzten. Regeln Sie rechtliche und finanzielle Fragen. Hinterfragen Sie Ihre Wohnverhältnisse – was kann verbessert werden, damit Sie sich später auch wohlfühlen? Welche Menschen sollen Sie unterstützend betreuen? Durch eine Vorsorgevollmacht können Sie eine Person Ihres Vertrauens bestimmen, die Ihre Belange später in Ihrem Sinn vertritt. In einer Patientenverfügung bestimmen Sie Ihre persönlichen Wünsche in Hinblick auf die medizinische Betreuung.

Kann ich noch Auto fahren?

Überlegen Sie sich, ob Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit und der anderer Personen nicht auf das Autofahren verzichten wollen.

Muss ich in ein Pflegeheim?

Diese Entscheidung liegt bei Ihnen und Ihren Angehörigen. Besprechen Sie Wünsche und Vorstellungen mit Ihrer Familie. Planen Sie, wer sich um Sie kümmern soll – je mehr Personen in das Betreuungsnetz eingebunden werden, desto weniger Druck lastet auf dem Einzelnen.


Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde in diesem Text auf eine Umsetzung der geschlechtssensiblen Schreibweise verzichtet. Alzheimer-Demenz betrifft Frauen und Männer gleichermaßen und auch die Betreuung wird von Frauen und Männern übernommen. Ebenso gibt es zahlreiche Ärztinnen und Therapeutinnen! Wir bitten um Verständnis!



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