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Häufig gestellte Fragen von Angehörigen:

Kann man Alzheimer-Demenz heilen?

Derzeit gibt es noch keine Medikamente, durch deren Einsatz man Alzheimer-Demenz heilen kann. Der Verlauf kann allerdings um bis zu fünf Jahre verzögert werden. Je früher mit einer adäquaten Therapie begonnen wird, desto besser wirkt die Behandlung und desto mehr Lebensqualität und Lebenszeit kann dem Erkrankten geschenkt werden.

Wie schnell schreitet die Krankheit voran?

Die Erkrankung an Alzheimer-Demenz verläuft unterschiedlich schnell. Intensität und Art der Beschwerden sind abhängig vom betroffenen Hirnareal, aber auch von der Vorbildung, der körperlichen Verfassung und den Lebensumständen des Patienten. Bei allen Erkrankten schreitet der geistige Abbau jedoch stetig voran, anfangs langsam, später etwas schneller. Werden erste Beeinträchtigungen bemerkt, liegt der Beginn der Gehirnveränderungen meist schon Jahre zurück.

Wie hoch ist die Lebenserwartung nach der Diagnose?

Man kann darauf keine genaue Antwort geben. Durchschnittlich etwa neun Jahre ab dem Erstsymptom – es gibt aber auch Patienten, die kürzer oder viel länger (bis zu 20 Jahre) leben.

Ist Alzheimer-Demenz vererbbar?

Die Ursachen für Morbus Alzheimer sind zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht geklärt. Sicher ist, dass eine genetische Komponente eine Rolle spielt. Diese kann durch einen Gentest festgestellt werden. Hat ein Elternteil die Veranlagung für Alzheimer-Demenz vererbt, ist das Risiko gegenüber der Normalbevölkerung um das 5fache erhöht, bei Vererbung durch beide Elternteile um das 15fache.

Wo bekomme ich Unterstützung?

Wenden Sie sich an den Verein Alzheimer-Demenz Angehörige Austria (AAA) (Obere Augartenstraße 26-28; Tel 01/332 51 66; Fax: 01/334 21 41; www.alzheimer-selbsthilfe.at) – dort bekommen Sie Tipps und Auskünfte zu den meisten Fragen. In einer Selbsthilfegruppe für Angehörige finden Sie Verständnis und lernen Menschen kennen, die sich in einer ähnlichen Situation wie Sie befinden.

Muss ein Alzheimer-Demenz-Patient ins Pflegeheim?

Die Entscheidung, ob der Patient in ein Heim kommt oder zu Hause gepflegt wird, liegt bei Ihnen. Es ist empfehlenswert, dies im Kreis der Familie zu besprechen und dabei auch die Wünsche des Betroffenen einzubeziehen. Die Pflege kann auch durch professionelles Personal (Besuchsdienst, Heimhilfe, Mobile Krankenpflege etc.) in den eigenen vier Wänden stattfinden. Gründe, den Patienten einem Pflegeheim anzuvertrauen, können unter anderem sein:

  •  schwer wiegende Verhaltensänderungen, die Betreuer oder Betroffenen gefährden

  •  gesundheitliche Probleme der betreuenden Person

  •  zeitliche und/oder psychische Überforderung etc.



    Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde in diesem Text auf eine Umsetzung der geschlechtssensiblen Schreibweise verzichtet. Alzheimer-Demenz betrifft Frauen und Männer gleichermaßen und auch die Betreuung wird von Frauen und Männern übernommen. Ebenso gibt es zahlreiche Ärztinnen und Therapeutinnen! Wir bitten um Verständnis!



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    Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine in der Gebrauchsinformation aufgeführte Nebenwirkung erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in der Gebrauchsinformation Ihres Medikamentes aufgeführt sind.